Wir laden ein - Reisevorträge mit Herz von Carsten Möhle für unsere Projekte in Namibia

Ende Februar und Anfang März 2026 lädt  unser Verein wieder zu zwei besonderen Reisevorträgen von Carsten Möhle (Bwana Tucke-Tucke) ein. Mit beeindruckenden Bildern, persönlichen Erlebnissen und spannenden Geschichten nimmt er das Publikum mit nach Afrika – und sammelt dabei Spenden für unsere Vereinsarbeit.
Alle Spenden kommen direkt unserer Arbeit für Kinder in Afrika zugute.

Wir freuen uns über viele Besucherinnen und Besucher, die mit uns einen inspirierenden Abend erleben und gleichzeitig Gutes tun möchten.

Namibias unbekannter Südosten

Samstag, 28. Februar 2026 | 18:00 Uhr
BRAVO Eiscafé, Dorfstraße 70, 04626 Vollmershain
Eintritt frei, wir bitten um Spenden für unsere Projekte

Eine abenteuerliche Reise durch eine kaum bekannte Region Namibias: Weite Landschaften, raue Natur und Begegnungen abseits der üblichen Routen. Der Vortrag zeigt ein Namibia jenseits der bekannten Pfade – authentisch und eindrucksvoll.

Menschenleer, geschichtsreich, steinerne Rutschbahnen, die älteste Stadt Namibias und die erste Stadt Namibias, heiße Quellen, attraktive Schafe, aufsehenerregende archäologische Funde. Der vergessene Südosten Namibias bietet abseits der üblichen Touristenrouten zahlreiche Sensationen, die nicht einmal den Einheimischen bekannt sind.

Mit diesem Vortrag gibt Carsten Möhle viele Einblicke in Gegenden, die noch nicht überlaufen sind und immer noch Lücken in Reiseführern darstellen.

Um den Malawi-See – Erstumfahrung

Sonntag, 01. März 2026 | 18:30 Uhr
BasaMo Island, Odermannstraße 8, 04177 Leipzig
Eintritt frei, wir bitten um Spenden für unsere Projekte

Carsten Möhle berichtet von seiner kompletten Umrundung des Malawi-Sees. Der Vortrag verbindet faszinierende Landschaften mit Einblicken in das Leben der Menschen vor Ort – persönlich, nah und bewegend.

Der Lake Malawi ist das warme Herz Afrikas. Der Name Malawi bedeutet "flammendes Wasser" und spielt auf die Lichtreflexe des Sonnenlichts auf dem Malawisee an.

Mit etwa 600 km Länge, durchschnittlich ca. 50 km Breite und bis zu 700 m Tiefe ist der Malawisee der drittgrößte See Afrikas. Das "ostafrikanische Meer" ist neunmal so lang wie der Bodensee. Drei Länder teilen sich das Ufer: Im Westen Malawi, im Nordosten Tansania, wo der See aus politischen Gründen immer noch seine alte Bezeichnung Nyassasee trägt, und im Südosten Mosambik.

Der Malawisee ist einer der klarsten Seen der Erde. Teilweise kann man bis zu 20 Meter tief sehen. Berühmt wurde er durch seine Vielfalt an endemischen Fischarten. Bisher wurden ca. 50 Gattungen mit über 600 Arten entdeckt - und das sind lange noch nicht alle. Es werden ca. 1.500 Arten im Malawisee vermutet. Seine Bedeutung für die Aquaristik erlangte der See erst in den 70er Jahren. 3/5 aller Aquarienfische stammen aus diesem See. Das Binnenmeer am Südabschnitt des afrikanischen Grabenbruchs ist eines der größten tropischen Süßwassermeere der Erde und damit eines der größten Trinkwasserreservoire. Wellen von mehreren Metern Höhe sind keine Seltenheit.

Der einmalig blaue See verfügt über einen Abfluss, den Shire. Dort befinden sich zahlreiche Riffe, die auch die Schifffahrt nahezu unmöglich machen. Aufgrund des ruhigen Wassers an dieser Stelle werden Fische gefangen und Schilf angebaut. Gespeist wird der See durch mehrere Zuläufe aus dem anliegenden Hochland, jedoch trocknen die meisten Flussläufe in den Trockenperioden aus.

Der See wurde 1859 von dem englischen Missionar und Afrika-Forscher David Livingstone bei seinen Afrika-Expeditionen zum Shire River entdeckt, der ihn "See der Sterne" taufte. Viele andere Forscher, Abenteurer und Entdecker kreuzten den See. Dr. Albrecht Roscher wurde hier 1860 erschlagen, Paul Graetz überquerte ihn im Motorboot "Sarotti" und filmte das bereits 1911, Paul von Lettow Vorbeck marschierte im 1. Weltkrieg mit 2.000 Askaris und 5.000 Trägern in diesem Gebiet herum. Im Vortrag werden die verschiedenen Expeditionen verbildlicht, ein kurzer historischer Film mit den ältesten Aufnahmen vom See gezeigt, die alten Deutschen Häfen vorgestellt, von denen Deutsche Bananen exportiert wurden, viele geschichts- und geschichtenschwangere Orte werden erwähnt, Karonga als archäologisches Zentrum, Cape Mac Lear und Monkey Bay als Schnorchelparadiese gezeigt. Und natürlich wird auch auf die Trendsportart Baobabsurfen eingegangen.

 

 




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